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OP ABLAUF
Die wesentlichen Infos rund um den Eingriff

OP Ablauf einer FUE-Behandlung

Wir sind eine staatlich zugelassene Klinik

Klinik oder Praxis? Sehr häufig wird allgemein und in den öffentlichen Foren der Begriff Haarklinik genannt. Man sollte wissen, dass im Ausland jede Praxis den Namen "Klinik" verwenden darf. Eine Klinik wie wir sie verstehen, nennt sich im Ausland Hospital. In Deutschland ist dieser Name gesetzlich geschützt und mit großen Auflagen verbunden. Nur wenn man diese Auflagen alle erfüllt, darf man sich Klinik nennen (§ 30 GewO).

Am Anfang steht die Prüfung der persönlichen, gewerberechtlichen Zuverlässigkeit des Betreibers. Denn eine Klinik darf natürlich nicht jeder führen.

Gleichzeitig prüft das Bauordnungsamt die räumlichen Gegebenheiten auf: Fluchtwege, Möglichkeiten des Liegendtransportes eines Patienten, Notstromversorgung usw.

Das Gesundheitsamt überprüft den hygienischen Ablauf aller Behandlungen, die hygienische Aufbewahrung des Materials, Notfallmanagement, Notfallweiterbildung der Mitarbeiter, Grundausbildung des Personals, postoperative Versorgung der Patienten, Verantwortlichkeiten, Infektionsstatistiken, Patientendokumentationen bei der Art der Behandlung, verantwortlicher Operateur, Narkotikum, Beginn und Ende einer Behandlung, gewonnene Grafts, Verlauf der Behandlung, Zwischenfälle usw. Diese Überprüfungen und zusätzliche Begehungen werden jedes Jahr wiederholt. Neue Auflagen werden angeglichen.

Eine ständige Erreichbarkeit ist ein Muss.

Nur bei Vorhaltung dieser Voraussetzungen darf man sich staatlich konzessionierte Privatklinik nach § 30 GewO nennen und somit das Wort "Klinik" in der Firmenbezeichung führen.

Ablauf einer Behandlung

Bei der innovativen FUE-Methode muss kein Hautstreifen vom Hinterkopf entnommen werden, denn die Haare werden in Einzeleinheiten, den sogenannten Grafts, gewonnen. Dies entspricht dem natürlichen Flächenwachstum der Haare, das in Bündeln von ein bis fünf Haaren erfolgt. Entnommen werden die Grafts mit einer speziellen Hohlnadel (Punch), deren Durchmesser nur 0,6 bis 0,8 Millimeter beträgt. Durch diese schonende und gezielte Einzel-Entnahmetechnik kann erstmals eine natürliche Haarverteilung gewährleistet werden.

Am Anreisetag führen Sie zunächst noch einmal ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt. Hier werden letzte Fragen beantwortet.

Danach wird die Behandlungsfläche eingezeichnet. Besteht Übereinstimmung mit Ihren Wünschen wird fotografiert, jeweils von allen Seiten des Kopfes, die Spenderfläche (in der Regel Hinterkopf und/oder Seiten) rasiert und das Empfängerareal sehr kurz (1 mm) geschnitten. In Ausnahmefällen und bei längeren Haaren oder bei Frauen bestehen andere Möglichkeiten, die Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns erörtern können.

Die Entnahme erfolgt in Bauchlage. Der Entnamebereich wird zuvor lokal anästhesiert. Der Operateur benutzt für die Entnahme eine Lupenbrille mit 10-facher Vergrößerung, um die Haarwurzel möglichst exakt zu treffen. Während der Entnahme überprüfen Mitarbeiter die Qualität der gewonnen Grafts und sortieren diese. In die ersten Haarlinien werden ausschließlich Einzelhaare gesetzt. Sollten die Qualität der Grafts des Patienten so hoch sein, dass wir kaum Einzelhaargrafts gewinnen können, so teilen wir die Grafts unter Hinzuziehung eines Mikroskopes, um entsprechende Einzelhaare zu gewinnen.

Dieses Prozedere findet auch bei einer Barthaartransplantation statt, bei der ausschließlich Einzelhaare eingesetzt werden.

Wir setzen bei Eignung bis zu 5000 Grafts in einer Sitzung an einem Tag ein. Über die Maximummenge der Grafts, die man an einem Tag entnehmen kann ist man in Fachkreisen sehr unterschiedlicher Meinung. Mal sollte die Menge von 3000 Grafts nicht überschritten werden, mal sollte man 25 % des Spenderhaares im Donorbereich entnehmen, mal setzen namhafte, ausländische Ärzte bis zu 8000 Grafts und mehr am Tag. Wir beschränken uns auf die Möglichkeiten, die wir vorfinden. Ist der Donor geeignet, die Kahlstelle groß genug, transplantieren wir die o.g. Menge. Warum? Weil wir es können und viele tausend Mal bewiesen haben.

Nach der Entnahme der Grafts wird eine Pause eingelegt. Danach wird das Empfängerareal mit den Slits zur Aufnahme der Transplantate versehen. Bei dieser Tätigkeit muss der Operateur darauf achten, dass die Wuchsrichtung festgelegt wird. Diese ist in der Regel: Im Ansatzbereich 15-20 Grad-Winkel und im weiteren Verlauf etwa 35 Grad-Winkel austretend aus der Kopfhaut. Im Anschluss wird eine etwas längere Pause eingelegt, bei der wir Essen für Sie und Ihre Begleitperson bereitstellen. Danach werden die Grafts in das Zielgebiet der Kopfregion implantiert. Diese Tätigkeit führt der Operateur mit 2 Assistentinnen durch. Je nach Umfang der gewünschten Haartransplantation dauert die Einzelsitzung insgesamt sechs bis neun Stunden. Bei umfangreicheren Behandlungen kann auch eine zweite oder dritte Behandlungssitzung am Folgetag erforderlich werden. Jede Assistentin benötigt bei Hairmedic 1 Jahr Ausbildung, bevor Sie Grafts langsam unter Aufsicht einsetzen kann.

Bei der Entnahme mit der motorisierten Hohlnadel können im Rahmen einer Einzelsitzung maximal 5.000 Grafts pro Tag verpflanzt werden. Bei Haartransplantationen von 6000 Grafts transplantieren wir auf zwei aufeinanderfolgenden Tage je 3000 Transplantate. Die Anzahl der erforderlichen Grafts ist individuell abhängig vom Ausmaß des Haarausfalls sowie von der Haarstruktur. Hilfsmittel zur Klassifizierung des Haarausfalles ist die Hamilton-Norwood-Skala.

Im Anschluss an Ihre Behandlung bekommen Sie von uns für die erste Pflege in den nächsten 2 Wochen ein kostenloses Pflegeset mit. Die Pflegeanleitung ist zu beachten. Außerdem empfehlen wir Ihnen nach der Transplantation eine PRP-Behandlung. Ab 2500 Grafts führen wir diese kostenlos durch (Informationen über PRP erhalten Sie auf dieser Homepage).

Nach Informationen, die wir auf dem internationalen FUE Kongress in Malaga im April bekommen haben, ist bei einigen Ärzten durch die Behandlung von PRP ein Mehrwachstum von bis zu 17% bei ihren Patienten nachweisbar.

Was ist nach der Behandlung zu erwarten?

Am Folgetag der Haartransplantation wird das Haar erstmals mit einem schonenden Spezialpflegemittel gewaschen.

  • 7-8 Tage nach der Transplantation ist der Heilungsprozess so weit fortgeschritten, dass die kleinen Schorfkrusten abfallen. OP-bedingte Rötungen und Reizungen klingen ebenfalls ab.
  • Nach zwei bis drei Monaten produzieren die eingepflanzten Haarwurzen erstmals neues und kräftiges Haar.
  • Im ersten Jahr nach der Behandlung nimmt das Haarwachstum immer mehr zu. Das Haarbild wird dichter.

Wie sieht das Endresultat der Behandlung aus?

Drei bis fünf Monate nach der Behandlung setzt sichtbares Haarwachstum ein, das sich völlig natürlich in das vorhandene Haarbild integriert. Die transplantierten Haare bleiben lebenslang erhalten. Das endgültige Ergebnis der Behandlung ist nach einem Jahr sichtbar.


OP-Ablauf einer FUT-Behandlung

Grundlegender Unterschied der Follicular Unit Transplantation, kurz FUT- zur FUE-Behandlung ist die Art der Graftgewinnung. Somit kann man bei dieser Technik, bei der ein behaarter Hautstreifen aus dem Hinterkopf entnommen wird, u. U. pro qm2 mehr Haare gewinnen als mit der FUE Technik.

Wie erfolgt die Haarentnahme bei FUT?

Bei der FUT-Methode wird ein Hautstreifen vom Hinterkopf entnommen, der mit einer Naht verschlossen wird. Es sollte nach dem Heilungsprozess eine feine, dünne Narbe unsichtbar unter dem eigenen Haar verdeckt werden. Der Hinterkopf wird somit optisch nicht ausgedünnt. Der Hautstreifen ist der Größe nach und dem Gewinn der Grafts die man benötigt, angeglichen. Danach wird der Hautstreifen unter dem Mikroskop von versierten, medizinischen Mitarbeitern, in kleine Grafts mit einem bis drei Haaren präpariert.

Am Anreisetag führen Sie zunächst noch einmal ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt. Hier werden letzte Fragen beantwortet.

Danach wird die Behandlungsfläche eingezeichnet. Besteht Übereinstimmung mit Ihren Wünschen, beginnt die Streifenentnahme und die o.a. Präparation.

Bis zur Vorbereitung der Empfängerfläche können Sie sich entspannen. Wir bereiten für Sie und evtl. Begleitpersonen Frühstück oder Mittagessen vor. Danach wird das Empfängerareal mit den Slits zur Aufnahme der Transplantate versehen und die Grafts in das Zielgebiet der Kopfregion implantiert. Je nach Umfang der gewünschten Haartransplantation dauert die Einzelsitzung vier bis 6 Stunden. Eine eventuelle Folgebehandlung sollte nach 6 Monaten vorgenommen werden.

In der Regel entnimmt man etwa 1500 - 2000 Transplantate. Die Anzahl der erforderlichen Grafts ist individuell abhängig vom Ausmaß des Haarausfalls sowie von der Haarstruktur. Hilfsmittel zur Klassifizierung des Haarausfalles ist die Hamilton-Norwood-Skala.

Nach etwa 14 Tagen wird der Wundfaden gezogen.

Im Anschluss an Ihre Behandlung bekommen Sie von uns für die erste Pflege in den nächsten 2 Wochen, Pflegeset kosten los mit. Die Pflegeanleitung ist zu beachten.

Was ist nach der Behandlung zu erwarten?

  • Am Folgetag der Haartransplantation wird das Haar erstmals mit einem schonenden Spezialpflegemittel gewaschen.
  • 10-12 Tage nach der Transplantation ist der Heilungsprozess so weit fortgeschritten, dass die kleinen Schorfkrusten abfallen. OP-bedingte Rötungen und Reizungen klingen ebenfalls ab.
  • Nach zwei bis drei Monaten produzieren die eingepflanzten Haarwurzen erstmals neues und kräftiges Haar.
  • Im ersten Jahr nach der Behandlung nimmt das Haarwachstum immer mehr zu. Das Haarbild wird dichter.

Wie sieht das Endresultat der Behandlung aus?

Zwei bis fünf Monate nach der Behandlung setzt sichtbares Haarwachstum ein, das sich völlig natürlich in das vorhandene Haarbild integriert. Die transplantierten Haare bleiben lebenslang erhalten. Das endgültige Ergebnis der Behandlung ist nach einem Jahr sichtbar.

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